MultiLog

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Gesprächsabende am Campus Augustinum

Die Aspekte aus unserem "Grundverständnis Bildung und Berufung" + Inputs verschiedener Expert:Innen + darüber ins Gespräch kommen = MultiLog.

Gesprächsabende

In der Diskussionsreihe "MultiLog" laden wir alle Mitarbeiter:innen und Interessierte ein, sich vertiefend mit einzelnen Themen unseres Grundverständnisses von Bildung und Berufung auseinanderzusetzen. Ausgewiesenen Expert:innen diskutieren mit uns im Laufe des akademischen Jahres über die sieben Imperative.

Nachhaltigkeit leben, Weltoffenheit zeigen, Transzendenz wahrnehmen, Wohlbefinden fördern, Kreativität entfalten, Urteilskraft stärken, Verantwortung übernehmen

Die sieben Imperative aus dem Grundverständnis

Donnerstag, 9. April 2024, 19.00 Uhr mit MMag. Dr. Maximilian Lakitsch

Urteilsfähigkeit und Frieden: Von Dynamiken und Tendenzen politischer Debatten

Die Covid19-Pandemie, die russische Invasion der Ukraine sowie die jüngsten Gewaltakte in Israel-Palästina haben zahlreiche Dynamiken in Gang gesetzt, die vielerlei Dinge verändert haben oder zumindest offenbart haben, wie sehr sich die Welt bereits verändert hat. Ein Aspekt davon betrifft eine gewisse Hysterie in der öffentlichen Debatte: von vermeintlich zwei möglichen Positionen gilt eine als die politisch und moralisch gebotene. Das führt nicht nur zu gesellschaftlichen Spannungen in Österreich, sondern auch in der internationalen Staatengemeinschaft. Der Vortrag diskutiert die problematischen Aspekte gegenwärtiger Tendenzen der politischen Debatten und bringt diese in Verbindungen mit dem europäischen Erbe von Aufklärung und Moderne. Nicht zuletzt argumentiert der Vortrag für mehr Bescheidenheit im Urteilen über die Welt.

Maximilian Lakitsch ist Senior Scientist am Fachbereich Global Governance (Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen) an der Karl-Franzens-Universität Graz. Davor hat er bei entwicklungspolitischen sowie wissenschaftlichen NGOs in Österreich und Beirut gearbeitet und war zuletzt wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung an der Burg Schlaining.

Er hat Philosophie, Theologie und Internationale Beziehungen studiert und seine Dissertation an der Universität Graz und der American University of Beirut geschrieben. Seine Forschung beschäftigt sich mit Fragen politischer Macht, Legitimität, posthumaner Politik und Religion in den Internationalen Beziehungen und der Friedens- und Konfliktforschung. Seine Regionalschwerpunkte sind der Nahe Osten und Nordafrika, im Besonderen Syrien, Libanon und Israel-Palästina.

Quelle: WSA (wsa-global.org)

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